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Rückblick Alpenroesli 2005 2./3.04.2005 |
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Die Wetter-Lawinenprognose war für dieses Wochenende äusserst günstig und so fuhren 11 Personen am Samstagmorgen sehr zuversichtlich und erwartungsvoll ins Prättigau. Im Ortsteil Litzirütti konnten wir die 2 Pkw parken ( W.B. vergass die Ticketuhr zu füttern !) und 9 Teilnehmer mussten zunächst zu Fuss und ab Engi mit Ski ansteigen. Die obersten Hänge erforderten Harscheisen und unser "Frischling" Eva konnte hier schon für den Gemschtobel trainieren. Immer wieder trafen wir geführte Skigruppen mit meist Schweizer Bergführern, die sich auf der Madrisa-Rundtour über das St.-Antönier-Jöchle befanden. Das Joch des Riedchopfs wurde unschwierig erreicht und zu unserer Überraschung warteten Peter und Barbara Schuler bereits seit geraumer Zeit auf uns. Nach grossem Hallo stiegen fast alle über einen kleinen 100m-Grat zum Gipfel auf, während Peter und Barbara zur Rotspitze weiterzogen. Bis zum Riedchopf waren es bereits ca. 1100 Hm und da der Sonntag anstrengender werden sollte, zogen wir es vor, auf die Rotspitze zu verzichten ( laut Peter Schuler beste Schneebedingungen!). Wir fuhren zunächst durch eine kleine Steilrinne mit Pulver, dann über Hartschnee und später auf Firn zum Alpenrösli ab. Dort: Einkehrschwung und ausreichend Zeit zum Ausruhen auf der schönen Sonnenterasse (der Geruch des Dieselgenerators war etwas störend !) Am Sonntag brachen wir gegen 7.30 Uhr vom Alpenroesli Richtung Gemschtobel auf und mussten uns gleich in eine "Karawane" einreihen. Die Felstufe wurde mit am Rucksack aufgeschnallten Skiern durchstiegen; der weitere Anstieg im Tobel musste vorwiegend mit Harscheisen bewältigt werden. Belohnt wurden am Gipfel nach ca. 1100 Hm alle mit einer überwältigenden Fernsicht (dort trafen wir nochmals 3 Überlinger AV-Mitglieder -R. Längle, H. Dreiseitl u. Freund-, die aber über die Tilisuna Hütte nach Partnun abfahren wollten). Gegen 11.45 traten dann alle die Abfahrt durch den Rachen bei guten bzw. sicheren Schneeverhältnissen an. Es war ein besonderes Erlebnis, durch die tief eingeschnittene felsumrahmte Rinne abzufahren. Im unteren Teil bei der Einfahrt in die Latschenfelder war der Schnee zunächst griffig hart, kurz darauf in etwas unwegsamen (einige schnallten die Ski ab) Passagen bereits sulzig. Die verwinkelte Durchfahrt ist mittlerweile mit Absperrfähnchen alle 100 m ausgeflaggt. Kompliment an die Tourenteilnehmer, die auch bei geringeren skitechnischen Fertigkeiten gut "runtergekommen " sind !! Petra hatte eine kleine Schrecksekunde, als sie mit abgeschnalltem Ski wegkippte und sich nach einer Rutschpartie von ca. 20 m im weichen Sulz erst wieder fangen konnte. Gut gemeistert! In Höhe der Lindauer Hütte mussten wir 4 Teilnehmer zur Weiterfahrt durch das Gauertal Richtung Feldkirch verabschieden ( sie hatten diese Option zur Tourverkürzung bereits vorher ausgehandelt). Die anderen 6 Teilnehmer stiegen nochmals Richtung Drusentor ca. 650 Hm an. Am Drusentor wurden gegen 15°° wieder die Skier angeschnallt (sehr kühl!); es folgte eine lange Querung ohne Höhenverlust zur Carschinafurgga; später eine kleine Rast auf der Sonnenterassse einer unbewirtschafteten AV-Hütte: Kräfte sammeln für die letzte Abfahrt über wunderschöne Firnhänge (gegen16°°), über Obersäss und teilweise auf einer Fahrstrasse nach Untersäss zu den letzten 300 Hm durch fauligen Sulzschnee. Ein kleiner Einbruch in einer Rinne vor einer Felsplatte hätte mich fast meine Frontzähne gekostet. Dank an meinen Schutzengel, dass der Fersenautomat nicht ausgelöst hat. Auf der Talsohle angekommen, fuhren wir auf Schnee entlang der Fahrstrasse bis ca. 500 m vor Litzirütti und dann mussten die Ski getragen werden. Fazit: grossartiges aber anstrengendes Wochenende bei optimalen Schnee-, Wetter- u. Lawinenverhältnissen; Gipfelerfolg; rassige Abfahrt für alle 10 Teilnehmer Üb., d. 11.04.2005 w.b. |
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| 1.Tag: St.Antönien-Riedchopf-Alpenrösli/Partnun Karte mit durchgeführter Route (nach GPS-Aufzeichnung) 1: 50 000 Karte : Ausschnitt aus „© 2007 swisstopo (JD072662)“ mit freundlicher Genehmigung des Verlags |
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| GPS-Track aufgezeichnet (Fugawi-Format) | |
| 2.Tag : St.Antönien-Sulzfluh-Rachen-Drusentor-Carschinafurgga-St.Antönien
Karte mit durchgeführter Route (nach GPS-Aufzeichnung) 1: 50 000 Karte : Ausschnitt aus „© 2007 swisstopo (JD072662)“ mit freundlicher Genehmigung des Verlags |
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| GPS-Track aufgezeichnet mit freundlicher Unterstützung v. A. Kraus (Fugawi-Format) | |
| Tourdaten: 2- Tagestour mit Gesamt-HU von ca. 3100 | |
| Grafik der Hactronic-Aufzeichnung vom So durch W. Biller | |
| Bildersammlung | Bilder z. T. mit freundlicher Genehmigung v. Elmar Schuler u. A. Petzold |
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| am Anfang Strassenwanderung in Litzirütti | Aufbruch Sa-morgen |
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| Ehrenfried mit letzten Reparaturen an der Bindungsverstärkung | Südhänge teilweise aper |
| im Hintergrund Madrisajoch | Rätschenhorn |
| Gabi mit ausgewogener Tourernährung | Wolfgang B. |
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| Ehrenfried | im Hintergrund Madrisa u. Rätschenhorn |
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| Bild E.Schuler | Bild E.Schuler |
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| Überraschung : Barbara u. Peter sind schon da | Gipfelbier |
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| GAbi & Eva | Riedchopf |
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| Joch vor Riedchopf | Wolfgang B. |
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| Andy P. | Alpenrösli |
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| Gemschtobel(Foto E. Schuler) | am Fuss der Felsstufe |
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| Gabi L. | |
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| Petra & Andy K. | Eva P. |
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| Gipfle Sulzfluh | Silvretta mit Buin u. Grosslitzener u. Seehörnern |
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| Wolfgang B. im Rachen | perfekter Hochalpinist im Aufstieg durch den Rachen |
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| Einfahrt in die Latschenhänge | Latschenhänge |
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| im Rachen (Foto E.Schuler) | Elmar Schuler |
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| lange Hälse | |
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| 3 Türme | unterhalb Drusator |
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| Drusator u. grosser Turm | Ehrenfried |
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| Carschinahütte mit A.P. | |
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| letzte Rast | Obersäss link auf Bild in Orginalgrösse) |
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bis zum letzten Schnee
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| Bilder Bock: Pansonic Lumix Fz1; Bilder Schuler : Canon Ixus 400 (Orginalbilder ca 2-3-fach grösser) | |